Ein gewisses Fräulein Erika

...nein, keine neue Freundin. Eigentlich ein alter Schlager, genauer ein Tango, vom Tanzorchester Eric Harden und dem Sänger Ludwig Bernauer. 

Aber darum soll es heute eigentlich nicht wirklich gehen, Ihr ahnt es. Thema ist natürlich eine Erika Schreibmaschine.






Habe ich Euch schon erzählt davon, ich bin ein Fan alter Schreibmaschinen. Fan, aber kein wirklicher Sammler. Doch ein paar besitze ich auch. Eine davon ist diese Erika Tab 5 - ein sehr schönes kleines Modell, wohl aus der Mitte der 1930er Jahre - immerhin auch schon gut achtzig Jahre alt.

Für die Kenner, es handelt sich um eine Maschine mit 43 Tasten, einem eigentlichen Zweifarbenband, automatischer Bandumschaltung.

Die Erika Schreibmaschine gilt auch als die "Königin der Schreibmaschinen" - eine Erfolgsgeschichte also, vom Kaiserreich über die Republik von Weimar durch das "Dritte Reich" hindurch in die DDR und zur "neuen" Bundesrepublik.

Den Anfang machte das Jahr 1910, die Frima Seidel & Naumann produzierte ihre erste Erika Schreibmaschine. Fortan verbreiteten sich diese kleinen und handlichen Maschinen über die ganze Welt. Das Ende kam am 29. August 1991, die letzte Erika wurde von der Robotron Erika GmbH hergestellt. Schluss und vorbei, nach mehr als 8 Millionen hergestellten Exemplaren.

Was wird die Welt gesehen haben, Freud und Leid, in Zeilen verfasst auf einer Erika geschrieben. Frauennamen scheinen ja in der Welt der Schreibmaschinen beliebt gewesen zu sein, man erinnere sich nur an die Gabriele, ich habe auch eine Ursula.

Die Firma Seidel und Naumann stellte auch Rechenmaschinen und Addierer her, einen davon habe ich hier in meiner Sammlung. Ach ja, zurück zur Erika - sie wird geschützt durch eine schöne Holzhaube, welche ich allerdings nicht abgebildet habe.

Wie ich neulich gelesen habe, ist es tatsächlich so, Kinder von heute kennen solche mechanischen Schreibmaschinen teilweise gar nicht mehr - man stelle sich so etwas vor.

Meine ersten Erfahrunge mit einer mechanischen Schreibmaschine machte ich als kleiner Bub, die Maschine gehörte meinem Vater und war eine schwere Alpina. Ich war fasziniert davon darauf zu tippen - heute würde man mich auslachen ;)

Dieses mechanische Wunderwerk zog mich irgendwie in seinen Bann - könnt Ihr es verstehen?

Und ich bin, ehrlich gesagt, bis heute ein Freund dieser mechanischen Meisterleistungen. In meinen Büros stehen ebenfalls Schreibmaschinen, wenn auch nur zur Dekoration.

In den achtziger Jahren lernte ich auf einer kaufmännischen Privatschule das "Zehn-Finger-Blind-System" - die Tasten waren damals verklebt, man konnte nicht sehen was wo drauf steht - Schummeln war also nicht, heute bin ich dankbar dafür.

Es kam immer ein alter Mann mit einem Opel Kadett, welcher die "Maschinen" im Kofferraum hatte - "...wir holen die Maschinen" war so ein Eröffnungsspruch ;)

Dinge, welche man nicht mehr vergisst.

Da saß man dann und musste geradeaus schauen, damit man lernt "blind" seine Grundstellung zu finden. Aber es hat auch Spaß gemacht, letztlich war es erfolgreich und ich habe es niemals bereut.

Selbstverständlich waren die Schreibmaschinen damals rein mechanisch.

Als ich später die Höhere Handelsschule besuchte sah ich erstmalig elektrische Schreibmaschinen - gewaltig schwere Teile mit einem IBM Typenkopf, welcher rund war.

Wenn man damit schrieb wackelte der ganze Tisch ;)







Schöne Erinnerungen sind mit solchen alten Dingen doch verbunden. Die Schreibmaschine von meinem Vater habe ich auch noch - heute ist es teilweise jedoch schwierig ein Farbband zu erwerben.

Ich gestehe jedoch, ich schreibe heute auch nicht mehr mit diesen Maschinen - schade eigentlich.

Habt Ihr Erfahrungen mit alten Schreibmaschinen? "Ein-Finger-Such-System" oder "10-Finger-Blind" ? 

Was Ihr dazu meint...

  1. An so eine Maschine kann ich mich als Kind auch noch erinnern. Die stand bei meinem Großvater und wir durften nur dran, wenn Opa arbeiten war.
    Sie ging wirklich sehr schwer, zumindest kam es uns Kindern immer so vor.

    Schön das du solche Erinnerungen immer wieder ausgräbst.
    Ein schönes Wochenende
    Andrea

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    1. Hallo Andrea,

      die großen Varianten gehen in meiner Erinnerung auch sehr schwer - aber es hat immer Spaß bereitet darauf zu tippen :)

      Liebe Grüße und gleichfalls noch ein schönes restliches Wochenende für Dich
      Björn :)

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  2. Das war meine erste Schreibmaschine! Es gibt noch ein Foto von mir ("Im Bett mit Erika"), wo ich 1961 mit dieser "Reiseschreibmaschine" meiner Mutter auf meinem Bett sitze. Ich habe sie heute noch. Liebe Grüsse!

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    1. Hallo,

      das Foto mit dem Titel "Im Bett mit Erika" stelle ich mir gut vor ;) Solche Sachen gibt man nicht mehr her, da hängen meist zu viele Erinnerungen dran :)

      Liebe Grüße und ein tolles Wochenende
      Björn :)

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  3. Hallo Björn,
    Du kannst das Zehnfinger-Blind-System also auch. Ich mußte es, wie Du, mühsam auf so einer mechanischen Schreibmaschine erlernen. Damals hab ich diese Dinger gehaßt. Heute sehe ich ihren optischen Reiz durchaus. Und dass ich blind und schnell auf meiner Laptop-Tastur schreiben kann empfinde ich auch als großen Vorteil. Ich hatte in meiner Jugend eine sogenannte "Reiseschreibmaschine", geerbt von meiner Tante. Ob sie wirklich damit verreist ist, weiß ich allerdings nicht.
    Schön waren die Namen, ja! Warum nimmt man das nicht auf und nennt unsere mobilen Begleiter "Kurt" oder "Lieselotte" statt XYZ305 oder Apfel6?
    Lieben Gruß
    Sabine

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    1. Hallo Sabine,

      ja - ich musste es gleich mehrfach hintereinander erlernen an verschiedenen Schulen :)

      asdf ölkj fdsa jklö *g* das waren immer die langweiligesten Übungen für mich.

      Ich sehe es aber heute auch als großen Vorteil an, ich glaube die meisten Reiseschreibmaschinen waren ziemlich selten verreist ;)

      Bei den Namen stimme ich Dir zu - vielleicht kommt so ein Trend ja einmal wieder :)

      Liebe Grüße und ein super Wochenende für Dich
      Björn :)

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  4. Lieber Björn, bei deiner Einleitung fiel mir heute auch gleich ein alter Schlager ein - allerdings der folgende:
    "Träumend an der Schreibmaschin' / saß die kleine Josephin, / die Sehnsucht des Herzens die führte die Hand. / Der Chef kam und las es und staunte, da stand: / Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln geh'n, / sofern die Winde weh'n, / das wär' doch wunderschön! ..." Usw. - den ganzen Text kannst du hier hören: https://www.youtube.com/watch?v=aFi5YDsbuFQ
    Für mich war an dem Song jedenfalls immer die Schreibmaschin' der kleinen Josefin die Haupt"protagonistin". Ich kann gut verstehen, dass du von solchen mechanischen Schreibmaschinen fasziniert bist - sie sind ja auch wahre Schönheiten. Leider habe ich bisher noch keine leistbare gefunden, die ich bei mir zur Dekoration aufstellen könnte... Aber ich kann ja mal davon träumen :o)) [In alten Dingen steckt oft so viel Ästhetik - jetzt am vergangenen Wochenende hatten wir mal wieder Gelegenheit, und von der Ästhetik alter Autos zu überzeugen...]
    Ganz herzliche rostrosige Weekendgrüße von der Traude :o)
    ♥♫♫♥**♥♫♫♥**♥☂✿☼☂✿☼♥**♥♫♫♥**♥♫♫♥

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    1. Hallo Traude,

      das Lied habe ich auf einer kleinen Schellackplatte - es liegt unten im Musikraum auf einem Trichtergrammophon auf ;) ich liebe solche Lieder *g*

      Es gibt ja richtige Raritäten und ziemlich teure Stücke für mehrere tausend Euro, aber das ist nicht mein Ziel bei solch alten Erinnerungsstücken, mir ist der Wert meist völlig egal :)

      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende für Dich
      Björn :)

      PS: Die Blogrunde hole ich noch nach ;)

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  5. So eine schöne Maschine! Ich habe auch noch ein Schätzchen, eine Orga Privat von meinem Grossvater, den ich leider nicht mehr kennenlernen durfte. Darauf zu schreiben ist schon ein bisschen wie Sport, daher kann ich das auch lange nicht so gut wie auf dem Computer, die Bewegungen sind schon ganz anders. Aber mal so richtig 10-Finger-Schreibmaschine-Tippen zu können wär schon was...
    Liebe Grüsse,
    ette

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    1. Hallo ette,

      den Namen Orga habe ich schon gehört, klingt auch irgendwie nostalgisch "Orga Privat" :)
      Ich kannte leider auch nur einen meiner Großväter - heute habe ich keinen mehr *schnüff* so ist der Lauf der Welt.

      10-Finger schreiben hat gewisse Vorteile - gebe ich heute gerne zu, Anfangs war ich vom lernen aber weniger begeistert ;)

      Liebe Grüße und einen schönen Sonntag für Dich
      Björn :)

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  6. So ein schmuckes Maschinchen, da ist Fräulein Erika bestimmt gerne zum Diktat gekommen :-)

    Alleine die runden Tasten auf ihren zarten Anschlaghaltern sind so edel - ein Schmuckstück!

    Liebe Grüße - Monika

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    1. Hallo Monika,

      mir gefällt sie auch sehr gut, im Moment steht sie im Flur - auf dem Schreibtisch steht ein anderes schönes Modell, werde ich sicherlich irgendwann auch hier zeigen ;)

      Liebe Grüße und ein erholsames Wochenende für Dich
      Björn :)

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  7. Jetzt hätte ich große Lust, auf die Tasten zu hauen...Wunderbar, deine Erika! LG Lotta.

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    1. Hallo Lotta,

      ich mag es auch in die Tasten zu hauen, leider tue ich es auf diesen alten Maschinen nur noch sehr selten - der Computer hat mich im Griff ;)

      Liebe Grüße und ein wunderbares Wochenende
      Björn :)

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  8. Oh wie wunderbar, Björn! Meine Mutti hat auch so ein "Modell" bzw. "Schätzchen" im Keller, wohlgehütet stehen!
    glG

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    1. Hallo Manja,

      hört man gern, als ich anfing zu arbeiten gab es noch tausende und kaum ein Jahr später verschwanden sie ganz plötzlich :)

      Liebe Grüße und ein entspanntes Wochenende
      Björn :)

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  9. Die Erika ist aber eine Hübsche!
    Ich hatte als Kind auch eine Schreibmaschine. Mein Bruder und ich haben sie mal von unseren Eltern geschenkt bekommen. Was das für eine war, weiß ich leider nicht mehr, sie war weiß.
    Ich habe es geliebt, darauf zu tippen. Stundenlang saß ich in meinem Zimmer auf dem Boden und habe Texte abgetippt oder kleine Gedichte verfasst.
    10-Finger-blind kann ich leider nicht, habe das nie gelernt. Ein paar mehr als 2 Finger benutze ich aber dennoch ;)

    LG
    Angela

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    1. Hallo Angela,

      gelle, Fräulein Erika hat sich schön gehalten ;)

      Mir ging es auch so - ich habe "Schreibmaschine geschrieben" an manchen Tagen als Kind, heute eigentlich unvorstellbar mit was man damals zufrieden war ;)

      Es hat mir auch Spaß gemacht nur mit zwei Fingern als Kind zu tippen :)

      Liebe Grüße und ein freudiges Wochenende
      Björn :)

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  10. Lieber Björn,

    wenn ich so eine Schreibmaschine sehe, da geht wirklich mein Herz auf, ich höre
    gerade noch das klicken jeder Taste und spüre sie regelrecht unter meinen Fingern, wie
    sehr liebte ich diese Zeit der alten Schreibmaschinen. Ich selbst sammelte lange diese
    Art Maschinen und hatte einige zusammen gehabt , bis sie mir ein Liebhaber abgekauft hatte.
    Da konnte ich nicht NEIN sagen...

    Ein toller Post!

    Liebe Grüße
    Birgit

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    1. Hallo Birgit,

      dieses haptische Feedback der Tasten fand ich immer sehr schön - vielleicht komme ich deshalb auch mit den Touch-Tasten der Smartphones nicht so gut zurecht ;)

      Du warst tatsächlich Sammlerin - toll :) Ich habe nur so ein paar, hat sich aus Gelegenheit so ergeben - ein paar Zeigermaschinen sind auch dabei, aber so ganz wertvolle besitze ich davon nicht.

      Jetzt sind Deine Maschinen sicherlich in sehr guten Händen :)

      Liebe Grüße und ein tolles Wochenende für Dich
      Björn :)

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  11. Hallo Björn, mit deiner "Erika" erinnerst du uns wieder an eine vergangene Epoche, jedenfalls in Deutschland. Ich hatte eine ganz alte Olympia. Nun frage ich mich, gibt es überhaupt noch Schreibmaschinen in Deutschland? Egal, deine Erika sieht sehr gut aus. Danke fürs Zeigen.
    Liebe Grüße, Margot.

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    1. Hallo Margot,

      Olympia ist auch sehr bekannt - ich habe eine "Mignon" die war quasi eine der Vorgänger der späteren Olympia Schreibmaschinen :) Ich denke die meisten Schreibmaschinen sind heute nur noch Dekoration - bis auf ein paar wenige, welche noch genutzt werden :)

      Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag für Dich
      Björn :)

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  12. Lieber Björn,
    Schreibmaschinen haben mich schon immer in den Bann gezogen. Schon als kleines Kind habe ich mich daran versucht fehlerfrei Gedichtchen abzuschreiben. Meine Liebe zum Tippen habe ich dann in der Berufsschule erweitern können und zwar im Blind-Schreiben mit 220 Anschlägen pro Minute.
    Auf meinem alten Schreibmaschinchen habe ich das Schreiben gelernt. Noch recht beschwerlich diese Tasten zu drücken. Schöööne Fotos. Hab einen entspannten Tag und guten Start in die neue Woche - Stine -

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    1. Hallo Stine,

      220 Anschläge ist schon ziemlich flott :) in der Fachschule hatte ich noch 160, später bin ich bis 300 gekommen - mittlerweile aber wieder etwas langsamer geworden ;) man wird alt *g*

      Heute nutzte ich eigentlich nur noch PC-Tastaturen, ganz selten tippsele ich auf einer der Schreibmaschinen herum.

      Ich wünsche Dir einen tollen Sonntag und auch eine schöne neue Woche
      Björn :)

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  13. Lieber Björn,
    so eine schöne Schreibmaschine :-) Ich mag diese alten Maschinen
    sehr, hatte auch mal eine und habe sie dummerweise verschenkt,
    dabei macht sie sich als Deko sehr gut ;-))) Gelernt habe ich auch
    noch auf einer Schreibmaschine, mittlerweile macht man alles auf dem
    PC, was eigentlich sehr schade ist.Ich wünsche Dir einen schönen
    Restsonntag.
    Liebe Grüße
    Christina

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    1. Hallo Christina,

      so was tststs, ich habe aber auch schon welche geschenkt bekommen :) Jetzt sind sie in guten Händen,
      wenn ich sie auch nicht alle dekorativ aufstellen kann.

      Ich bin eigentlich auch nur noch auf dem PC unterwegs, wobei neuerdings sogar Touch-Tastaturen hinzugekommen sind ;)

      Liebe Grüße und einen tollen restlichen Sonntag für Dich
      Björn :)

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  14. Hallo Björn. Eine schöne Geschichte mit den zugeklebten Tasten der Übungsmaschinen. Und den wackelnden Tisch nicht vergessen. Hihi. Noch einen schönen Sonntag. Lg. Tonja

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    1. Hallo Tonja,

      die zugeklebten Tasten waren anfangs echt schwer ;) der wackelnde Tisch ist so eine Sache weshalb ich heute nicht sonderlich häufig auf solchen Maschinen tippe ;)

      Liebe Grüße
      Björn :)

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  15. Hallo Björn,
    an die Schreibmaschinen kann ich mich auch noch gut erinnern. Ich lernte zwar "Blindschreiben" bereits auf einer elektronischen, die auch ganz schön wackelte, aber die mechanische kenne ich noch gut von meinen Eltern. Ehrlich gesagt, kann ich auf dem Ding nicht schreiben - mir fehlt dazu die Kraft!
    So schöne schwarze gab es bei meiner ersten Arbeitsstelle zig auf dem Speicher (dem Rattensalon), was mit denen wohl nach dem Konkurs geschah?
    Liebe Sonntagsgrüße zu Dir
    Manu

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    1. Hallo Manu,

      ja, manche davon waren ziemlich schwergängig, aber Übung macht den Meister ;)
      "Rattensalon" *g* ich glaube ein solches Wort stirbt nicht so schnell aus, sicher wurden sie alle entsorgt, Schade um die schönen Maschinen :)

      Liebe Grüße
      Björn :)

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  16. Ein wirkliches Schmuckstück, Björn.
    Es ist wirklich wahr. Die Kinder die heute heranwachsen kennen Computer und Tablets, aber solche Dinge nicht mehr.
    Wenn mein Kleiner größer ist, werde ich ihm solche Sachen erzählen, aber es ist schon was anderes, es erlebt zu haben.

    Ich habe selber noch auf einer schweren Maschine gehämmert. Damals noch mit ein Finger Such System. Später dann war die elektrische Maschine eine Offenbarung für mich. Ich war fasziniert davon, wie weich sich die Tasten drücken ließen. Ein Farbband hatte die aber auch noch. In der Höheren Handelsschule habe ich dann auch 10-Finger-Blind gelernt. Und das kommt mir heute noch zu Gute.^^

    Liebe Grüße
    Sonja

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    1. Hallo Sonja,

      ich finde es eigentlich schade, heute ist alles so technisiert und perfekt. Die Zeit davor hatte auch ihre schönen Sachen, leider verschwinden diese immer mehr.

      Ich war auch in der Höheren Handelsschule, da gab es diese IBM Kugelkopf Schreibmaschinen - groß und schwer, die Tische haben gewackelt ;)

      Liebe Grüße
      Björn :)

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  17. Genau so ein Schätzchen konnte ich mal günstig auf dem Trödel erwerben. Voll funktionsfähig und noch gut erhalten. Bewundernswert, wenn man überlegt, wie lange diese Teile ihren Dienst getan haben und wie alt sie sind.
    LG Eva

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