Welttag der Hebammen





Heute ist er, der "
Internationale Hebammentag".

Gibt ja viele solcher "Welttage" - ich würde mich über einen "Welttag des Björn" freuen, nur als kleine Anregung ;)

Aber gut, heute die Hebamme - ein ehrbarer, mittlerweile seltener Beruf.








Immer wenn ich an eine Hebamme denke, man möge mir verzeihen, habe ich ein Bild von einer etwas rundlichen Frau im Kopf mit weiten und hellen Gewändern. Ich hoffe dies ist noch nicht diskriminierend ^^

Woher diese Vorstellung kommt? 
Vielleicht von diversen TV-Produktionen aus älteren Tagen.

Mir ist sehr wohl bewusst, 
eine Hebamme ist heute eine moderne Frau mit einem wichtigen und sinnvollen Beruf,
 oder eher einer "Berufung".

Weshalb ich heute darüber schreibe? 

Ich habe im Radio von diesem "Internationalen Hebammentag" gehört und darüber nachgedacht wie sich dieses Wort "Hebamme" wohl entwickelt hat.

Also, was tut Björn wenn er etwas in Erfahrung bringen möchte, er geht der Sache auf den Grund - genau.

Zunächst habe ich mir das Wort "Amme" angesehen, eine Amme ist ursprünglich eine Frau die stillt. Wusste ich nicht. Später gab es dann Frauen, welche das Stillen als "Dienstleistung" anboten - oder in Adelshäusern engagiert waren. 


Im Gegensatz zu diesen "stillenden Ammen" gab es noch die andere Variante, die "hebende" Amme also.
Hiermit ist die Frau oder Geburtshelferin gemeint, welche das Kind nach der Geburt "hebt" oder hochhält.


In heutiger Zeit würde man vielleicht "Hochhälterin" kommen, nein - war nur ein Scherz.


Heute werden ja nur wenige Menschen tatsächlich Daheim geboren,
 ich gehöre hier auch nicht dazu - aber mein Vater wurde noch im eigenen Hof geboren.

Viele werdende Mütter gehen heute bewusst diesen "anderen" Weg.






Was Ihr dazu meint...

  1. Hallo Björn,

    wenn ich so die Radiomeldungen der letzten Wochen überdenke, dann passt das Thema perfekt in Deinen Blog - leider soll es ja ein vom Aussterben bedrohter Beruf sein. Wobei viele Hebammen heute ja auch die Betreuung der jungen Familie übernehmen und das finde ich sehr wichtig - denn es ist ja nicht mehr wie früher, wo Mutter und auch Großmutter meistens für die junge Familie in greifbarer Nähe waren und helfend unterstützen konnten. Heute ist oft die Hebamme ein wichtiger Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Säugling! Hoffen wir mal, dass es noch viele "Internationale Hebammentage" geben wird.

    Liebe Grüße,
    Isabella

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    1. Hallo Isabella,

      davon habe ich auch gehört - aber es ist sicher sehr schwierig, die Hebammen haben sicher nicht die Lobby wie so manche Konzerne ;)

      Ich kann es mir denken, dass gerade in der heutigen Zeit der Beruf der Hebamme besonders wichtig geworden ist und eigentlich habe ich deshalb auch diesen kleinen Beitrag geschrieben - um vielleicht ein wenig an diese Situation zu erinnern ;)

      Liebe Grüße
      Björn :)

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  2. Hallo lieber Björn,
    meine Freundin hat ihre Tochte rzu Hause und mit Hilfe einer Hebamme bekommen - es muss (in Anbetracht der Umstände) eine sehr entspannende Atmosphäre gewesen sein. Ih wollte eine Wassergeburt in einer fortschrittlichen Klinik, brauchte aber letztendlich wegen Komplikationen einen Kaiserschnitt - so gesehen wohl gut, dass ich schon in der Klinik war... Bei Sabine hab ich vor einiger zeit einen interessanten Artikel zum Thema gelesen: http://achtstundensindkeintag.blogspot.co.at/2012/06/das-geht-auch-mich-was.html
    Alles Liebe und herzliche montägliche Rostrosengrüße, Traude

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    1. Hallo Traude,

      so gibt es hier wie da Vor- und Nachteile - wo man sich in häuslicher Umgebung wohler fühlen wird, kann es bei Komplikationen an wichtigen Hilfsmitteln fehlen - aber ich kann mir vorstellen es ist etwas besonderes im Elternhaus geboren zu sein :)

      Da kennt man seine "Herkunft" - ist dann nicht so anonym.
      Jetzt schaue ich mir den Link an ;)

      Liebe Grüße und eine tolle neue Woche
      Björn :)

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  3. Hallo Björn,
    ich war im Krankenhaus für die Geburt unserer Töchter. Dabei hat mich aber auch eine Hebamme betreut, eben eine die im Krankenhaus angestellt war. Ulkigerweise war es beide Male die selbe. Zuhause hatte ich dann eine sehr nette Hebamme die uns in den ersten Wochen regelmäßig besuchte.
    Ich hätte ehrlich gesagt nicht ohne den beruhigenden Rückhalt der Krankenhausmenagerie ein Kind bekommen wollen. Gerade beim ersten Mal stand es auch zwischendrin auf der Kippe, ob ich nicht doch einen Kaiserschnitt brauche.
    Mein Vater und seine Schwester wurden noch zuhause geboren, meine Mutter vermutlich auch (?) ich bin im Krankenhaus geboren.
    Liebe Grüße
    Jennifer

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    1. Hallo Jennifer,

      da geht es Dir wie mir - allerdings habe ich von meiner eigenen Geburt natürlich nichts mitbekommen ;) Die Versorgung ist sicher außer Haus besser :)

      Liebe Grüße
      Björn :)

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  4. Hallo, lieber Björn,
    ich bin Zuhause geboren ;o).Bei uns im Haus wohnte eine Hebamme im 3. Stock ;o) ,das ist wirklich sehr praktisch gewesen für meine liebe Mama ;o). Meine 3 Kinder hingegen sind im Krankenhaus zur Welt gekommen.Einen gemütlichen Abend und ganz viele,liebe Grüße,Petra

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    1. Hallo Petra,

      wie praktisch - "die Hebamme im Haus erspart ..." oder so ähnlich *grübel*
      Hauptsache Deine drei "Nachwüchsler" sind gesund und munter ;)

      Liebe Grüße
      Björn :)

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  5. Hallo Björn, dass hast du sehr gut ge - und beschrieben. Wenn ich meiner Mutter glauben kann, und ich tue es, dann bin ich Zuhause von einer "Heb-Amme" geholt worden.
    Wünsche dir eine schöne Woche, liebe Grüße, Margot.

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    1. Hallo Margot,

      so wurdest Du also schon ganz früh "auf den Arm genommen" ;)
      Musste ich jetzt einfach los werden diesen Spruch - sorry.

      Liebe Grüße
      Björn :)

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  6. Lieber Björn,
    es ist schön, dass Du an den Hebammentag erinnerst. Das sollten noch ganz viele tun, auch sich erinnern, wie wichtig diese Frauen für uns sind. Leider ist es so, dass es, wenn sie keine Unterstützung von politischer Seite bekommen, bald keine Hebamme mehr im eigentlichen Sinne geben wird. Nur noch geburtshelfende Hebammen in Kliniken. Dabei ist die Betreuung zu Hause genau so wichtig und wie Du schreibst, war das früher ja auch selbstverständlich. Sogar das Kinderkriegen Zuhause. Warum sie uns das nicht mehr erlauben wollen, bzw. warum die Hebammen in Ihrem Tun gehindert werden, erschließt sich mir nicht.
    Aber nun zu Deiner Frage. Ich bin wie die meisten meines Jahrgangs, die in der Stadt geboren wurden im Städtischen Krankenhaus zur Welt gekommen. Abgeschirmt von allen, sogar von der Mutter. Damals ging man davon aus, dass die sich schonen muß. Rooming in, also das Kind von Anfang an mit dabei, gab's noch nicht.
    Meine Kinder hab ich auch im Krankenhaus zur Welt gebracht. Allerdings nach der Geburt nicht mehr aus den Händen gelassen. Was nicht erwünscht war. Deshalb bin ich beim zweiten Kind sofort nach der Geburt nach Hause gegangen. Dort wurde ich von einer Hebamme betreut. Wenn es die nicht gegeben hätte, wär ich dem Krankenhaus und seinen Regeln ausgeliefert gewesen. So was wünsch ich niemand.
    Lieben Gruß von Sabine

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    1. Hallo Sabine,

      ja, mit der Politik ist es so eine Sache - da braucht man eine Lobby und dazu benötigt man Lobbyarbeit und hierfür wiederum viel Geld ;)

      Heute wird viel zu viel Aufheben gemacht um Dinge, welche bisher immer selbstverständlich waren - leider.

      Liebe Grüße
      Björn :)

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  7. Also grundsätzlich ist es ja egal, ob man zu Hause oder in der Klinik geboren wird...die Hebamme ist in jedem Fall dabei...;-) ...und deshalb ist es auch kein aussterbender Beruf...Hebammen sind eine sehr wichtige Stütze des Arztes, sie übernehmen wichtige Aufgaben in der Schwangerschaft und während der Wochenbettbetreuung...Die freiberuflichen Hebammen haben es immer schwerer wegen ihrer Versicherung, die immer unbezahlbarer wird...Aber es scheint sich etwas zu tun in der Politik...sind wir also optimistisch...LG Lotta.

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    1. ...ich bin übrigens keine Hebamme...falls der Eindruck entstanden ist...;-)

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    2. Hallo Lotta,

      ich wäre vielleicht fast dem Eindruck erlegen - gut, dass Du es geschrieben hast ;)

      Liebe Grüße
      Björn :)

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  8. Hallo,
    es gibt sehr nette Hebammen die einen liebevoll umsorgen, welche die nur die Schicht zu Ende bringen wollen und welche die nur zum Kaffeetrinken kommen. Ich hatte erst eine Kaffeetante und wollte dann keine mehr, bekam dann aber eine ganz Liebe empfohlen und bin heute noch dankbar, dass es sie gab.

    Geboren wurde ich in der Klinik, woran ich mich aber nicht mehr erinnern kann. Aber an die Geburt des Bruders mitten in der Nacht. Da fuhren wir (Papa und ich halb schlafend auf der Rückbank liegend in Decken eingepackt) die Mama ins Krankenhaus und gaben sie regelrecht ab. Dann wurde der Bruder geboren und ich durfte ihn durch die Glasscheibe besichtigen. Damals war es nicht erlaubt als Kind auf der Wochenstation Besuche zu machen. Mein Papa hat mich trotzdem mitgenommen und immer wenn es an der Tür klopfte musste ich mich hinter dem Vorhang verstecken.
    Mein Sohn lag mit der noch nicht mal 7 Stunden alten Schwester zusammen bei mir im Bett. Hach, war das schön!
    LG
    Manu

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    1. Hallo Manu,

      da ist es also bei den Hebammen wie bei allen anderen Menschen in Berufen - die einen tun nur das "Nötigste" und andere hängen sich richtig rein, man muss dann nur Glück haben die richtige zu erwischen :)

      Ich kann mich auch nicht erinnern, meine frühesten Erinnerungen waren irgendwie im Bett bei meinen Eltern - aber da war ich schon etwas älter, komisch oder? Da war man die Hauptperson und hat alles vergessen ;)

      Liebe Grüße
      Björn :)

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  9. Bevor ich selbst ein Kind bekommen habe, hatte ich von Hebammen auch die selbe Vorstellung, wie Du Björn. Aber die, die ich dann kennen gelernt habe, waren dann doch ganz anders. Viele noch jung, schlank und hübsch.^^

    Darüber hinaus schließe ich mich vollkommen Lotta an. Sie hat die Aufgaben der heutigen Hebammen genau beschrieben und auch ich stimme zu, dass ich nicht den Eindruck gewonnen habe, das es ein aussterbender Beruf ist, was ich vorher auch geglaubt hatte. Im Gegenteil. Der Kreissaal bei und war fest in ihrer Hand. Und über die nachsorgende Hebamme war ich auch sehr dankbar.

    Liebe Grüße
    Sonja

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    1. Hallo Sonja,

      vielleicht habe ich es falsch ausgedrückt, die frei schaffenden Hebammen sind heute in ihrer Existenz gefährdet - den Beruf als solches wird es (hoffentlich) immer weiter geben ;)

      Liebe Grüße
      Björn :)

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  10. Also die Hebammen haben einen eigenen Tag verdient - und du bestimmt auch - ich schenke dir einen - welcher würde dir gefallen ?

    Liebe Grüße - Monika mit Bente

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    1. Hallo Monika und Bente,

      wie schön :) Dann wünsche ich mir den 12. April als "Björntag" :)

      Liebe Grüße
      Björn :)

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  11. Oh ja das ist doch schön, dass es einen Tag der Hebamme gibt.
    So ein wichtiger Beruf, der ganz sicherlich (so hoffe ich doch) niemals aussterben wird.
    Und als du so geschrieben hast...im Elternhaus geboren werden....hab ich gedacht, dass es heutzutage ja auch nicht mehr die Regel ist, dass man ein eigenes Haus besitzt.
    Sicherlich auch noch ein Grund, neben der ganzen Technik im Krankenhaus, warum kaum noch Kinder zu Hause geboren werden ;)

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    1. Hallo Angela,

      will ich auch hoffen, Kinder werden immer gebraucht :)

      Stimmt, nicht jeder besitzt ein Haus - grade in Städten ist dies noch weniger der Fall als auf dem Land - schon allein wegen der Bodenpreise :)

      Liebe Grüße
      Björn :)

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