AEG Design Kaffeemaschine (Peter Behrens)



So eine morgendlich vor sich hintröpfelnde und röchelnde Kaffeemaschine erzeugt schon irgendwie eine schöne Atmosphäre – wenn dann der Kaffeeduft durch den Raum weht, perfektes Frühstücksidyll.

Wie ihr wisst, trinke ich nicht wirklich gerne Kaffee – weshalb kann ich nicht mal sagen, der Geschmack ist irgendwie nicht meiner. Aber den Duft mag ich, da denkt man sofort an einen ruhigen Morgen am Frühstückstisch.

Ich habe sogar hier und da Kaffeebohnen in meine alten Kaffeemaschinen gelegt, macht man sie dann auf hat man diesen Duft in der Nase – da hat man dann nicht nur die Maschine vor sich – nein, man kann auch den Kaffee förmlich schnuppern.

Wenn ich dann einen der beiden alten Küchenschränke öffne strömt einem der Duft sofort entgegen – perfekte Illusion.









Wenn ich hier gerade schreibe könnte ich meinen diesen Kaffeeduft in der Nase zu haben – ist schon ziemlich einmalig. Andere Getränke erzeugen diese Wirkung eher weniger, Apfelwein (Ebbelwoi) mal ausgenommen – aber diesen Geruch mag ich nun nicht wirklich.


Meine erste Kaffeemaschine, die ich gekauft habe? Dabei handelte es sich um eine der „unglaublichen Wiener Kaffeemaschinen“ *lach* sie war so aus der Zeit um 1900 – mittlerweile habe ich mehrere Modelle davon.Ich finde es immer wieder interessant, welche Formen und Arten man entwickelte. Mal davon abgesehen, in meinem Umfeld wussten die meisten älteren Mitbürger gar nicht das es Kaffeemaschinen auch schon vor den 1950er Jahren gegeben hat. Wenn ich davon erzähle, ich sammele alte Kaffeemaschinen denken da viele an die alten Kaffeemühlen *lach* aber davon habe ich nicht so viele, nur ein paar.


Irgendwann traf ich im Internet auf dieses schicke Teil hier. Hersteller war die damalige AEG (nicht „Aus Erfahrung Gut“ sondern „AllgemeineElektrizitäts Gesellschaft“). Ein schönes Designstück, Art deco möchte ich annehmen. Hergestellt wohl in den 1920er Jahren des letzten Jahrhunderts.



Wenn man ein wenig forscht, wird die Gestaltung dieser Maschine mit Peter Behrens in Zusammenhang gebracht – welcher wohl zu jener Zeit für die AEG wirkte. Ich kann leider nicht zu hundert Prozent belegen, ob er wirklich an der Formgebung dieses Perkolators mitgearbeitet hat, eigentlich auch egal – aber toll sieht sie aus – finde ich. Genau aus diesem Grund durfte sie auch in meine Sammlung einziehen.







Von der Funktionsweise her ist es ein elektrischer Pumpperkolator,
tolles Wort. Grundsätzlich ist ein "Perkolator" eine Kanne in welcher man das Wasser 
erhitzt, mit der Zeit steigt der Druck in der Kanne an und das Wasser wird durch ein vorhandenes
Steigrohr nach oben gedrückt.






Im oberen Bereich des Steigrohres ist ein, meist runder, Filter angebracht.
Logischerweise befindet sich im Filter das Kaffeepulver. Wenn das Wasser hoch steigt
tröpfelt es von oben auf das Kaffeepulver im Filter und fließt dann vermischt wieder hinunter
in das Wasser. Tja, so geht es nun immer weiter und weiter - so lange man den Vorgang der
Erhitzung nicht unterbricht.



In Deutschland ist der Perkolator nicht sonderlich weit verbreitet, wohl aber in den USA
wo er auch heute noch sehr beliebt ist. Ich habe in meiner Sammlung sehr unterschiedliche
Modelle - immer wieder sehenswert wie ich finde ;)

Zum Geschmack lässt sich sagen, auch wenn ich ja kein Kaffeeliebhaber
bin, je nach Grad der Perkolation wird der Kaffee umso mehr Koffein beinhalten,
was ihn bitter werden lässt.

Habt Ihr einen Perkolator? Oder nutzt Ihr die übliche Filtermethode?
Oder Pads? Heute hat ja mancher Haushalt schon eine halbe Gastromaschine ;)

Mit diesem Beitrag hat auch ein neues Logo für meine Kaffeemaschinen-Serie
Einzug in den Blog gehalten.

Lieben Gruß
Björn :)



Soweit mein nächster Beitrag in meiner Serie:


Alle bisherigen Teile findet Ihr in der Sidebar unter "Historische Kaffeemaschinen".




Was Ihr dazu meint...

  1. Lieber Björn,

    von einem Perkolator hab ich nie zuvor was gehört, insofern bin ich durch dich heute mal wieder schlauer geworden. Ein sehr interessantes Stück zeigst du da.

    Eine Kaffeemaschine habe ich nicht, da ich ja allein bin und sich das nicht lohnt. Ich habe eine - umweltschädliche, ich weiß - Kapselmaschine, aus welcher der Kaffee mir am besten schmeckt und die für die eine Tasse Kaffee am Tag ideal ist.

    ♥liche Grüße
    Gabi

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    1. Hallo Gabi :)

      Perkolatoren gibt es schon sehr lange und in den Vereinigten Staaten sind sind heute noch ziemlich häufig, wenn auch wohl nicht unbedingt dieses Gerät hier ;)

      Wir haben auch eine - umweltschädliche - Maschine zur täglichen Nutzung ;)

      Lieben Gruß
      Björn :)

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  2. Bis jetzt wusste ich noch gar nicht, was ein Perkolator ist...Ich trinke keinen Kaffee...und wenn ich für andere koche, dann mit Filtertüten...Wieder interessant...dein Beitrag...LG Lotta.

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    1. Hallo Lotta :)

      früher wusste ich so etwas auch nicht, mittlerweile habe ich ein paar davon in meiner Sammlung ;)
      Lass Dir die Hand reichen, ich trinke eigentlich auch keinen Kaffee ;)

      Lieben Gruß
      Björn :)

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  3. Ein sehr schöner Post. Dass Peter Behrens für AEG gearbeitet hat, wusste ich. Und auch wenn du dieses Modell nicht mit ihm in Verbindung bringen kannst, vorstellbar ist es sicherlich.
    Erst vor ein paar Wochen lief mir noch eine Zeichnung einer Kaffeemaschine von 1872 über den Weg, diese wurde dann aber mit Spiritus oder Petroleum gefeuert, dass es schon so früh anfing, hatte mich dann doch überrascht.
    Danke für deinen Einblick in die Funktionsweise und wo da die Unterschiede sind. Schon spannend, wie viele Lösungen man sich für ein Getränk hat einfallen lassen.
    Und auch wenn ich gespannt bin, wie so ein Kaffee wohl schmecken würde, wirklich häufig würde ich es wohl nicht benutzen. Denn meine bessere Hälfte hat sich das Kaffee-Zubereiten als Hobby auf die Fahne geschrieben (ganz modern wäre er wohl ein Freizeit-Barista), inklusive selber rösten, mahlen und im Siebträger zubereiten. Schon die lustigen alternativen Methoden der Zubereitung aus alten Kochbüchern kommen da gar nicht gut an auf dem Frühstückstisch :-)

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    1. Hallo ette :)

      hier in Darmstadt gibt es auch noch ein Peter Behrens Wohnhaus auf der Mathildenhöhe, vielleicht zeige ich es demnächst hier. Ich habe ja auch ein paar dieser Kaffeemaschinen vor 1900, eine habe ich sogar bereits gezeigt ;)

      Ein "Freizeit-Barista" ;)

      Lieben Gruß
      Björn :)

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  4. Krass was es alles gibt, äh gab!
    Ich bin schwer begeistert und ich fürchte mich erwischt auch bald der Sammelvirus.
    Danke für diesen sehr sehr lesenswerten Post!
    Ich freu mich auf mehr.
    Liebe Grüße
    Ivi

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    1. Hallo Ivi :)

      *lach* hoffentlich habe ich Dich nicht angesteckt ;) Wenn man diesen Virus erst einmal hat, bekommt man ihn so schnell nicht wieder los :)

      Lieben Gruß
      Björn :)

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  5. Hallo Björn,
    die Kaffeemaschine sieht ganz wunderbar aus. Ich mag das schöne und doch funktionale Design der Art Deco Zeit. Und wenn dabei auch noch Kaffee heraus kommt, wunderbar!
    Liebe Grüße
    Jennifer

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    1. Hallo Jennifer :)

      ja, damals hat man anscheinend weitaus mehr auf das richtige Design geschaut,
      heute ist vieles leider ja nur noch funktional :)

      Lieben Gruß
      Björn :)

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  6. Lieber Björn,

    das ist wirklich eine optisch sehr ansprechende Kaffeemaschine - und nach Deiner ausführlichen Beschreibung kann ich den Kaffee schon fast riechen :)
    Wir nutzen daheim meistens eine Pad-Maschine, aber bei besonderen Gelegenheit (oder wenn ich Lust dazu habe), dann brühe ich den Kaffee ganz herkömmlich mit einem Keramikfilter.

    Liebe Grüße,
    Isabella

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    1. Hallo Isabella,

      endlich lässt mich blogspot wieder kommentieren ;) Hier im Haus wird auch eine Kaffeemaschine mit Kapseln verwendet, es sei denn es muss ein wenig mehr sein ;)

      Lieben Gruß
      Björn :)

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  7. Du findest doch immer wieder Dinge, die ich noch nie gesehen habe...
    Liebe Grüße,
    Markus

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    1. Hallo Markus,

      was mich auch immer wieder freut ;)

      Lieben Gruß
      Björn :)

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  8. Hallo Björn,
    ich bin mal wieder hin und weg von dieser stilvollen Kaffeemaschine! Was für liebevolle Details! Das war noch Industriedesign, wo man sich Mühe gegeben hat und eben nicht alles nur praktisch und schnörkellos sein musste! Klasse!
    Liebe Grüße
    Calendula

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    1. Hallo Calendula,

      stimmt, früher wurde teilweise wesentlich mehr Augenmerk auf stilvolle Details gelegt - heute geht so etwas meist unter, schade.

      Lieben Gruß
      Björn :)

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  9. Hallo Björn,
    eine wirklich gute Beschreibung mit der vor sich hintröfelnden
    und röchelnden Kaffeemaschine, ein Geräusch, das ich nicht
    mehr missen möchte ;-).Ich kann mir einen Morgen ohne Kaffee gar
    nicht mehr vorstellen, kann aber verstehen, dass Du lieber Tee magst.
    Die Kaffeemaschine die Du hier zeigst ist ja ein Traum und sowas von
    stylish (Entschuldige das Wort ;-).Sie sieht klasse aus.
    Ich wünsche Dir ein tolles Restwochenende.
    Liebe Grüße
    Christina

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    1. Hallo Christina,

      nachdem das heutige Erdbeben hier ohne Schaden vorbei ist kann ich endlich antworten ;)
      Du musst dich nicht entschuldigen, ich benutze auch solche Wörter ;)
      Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntag

      Lieben Gruß
      Björn :)

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  10. Ahhh wieder eine Kaffeemaschine :) Ich finde die ja immer toll.
    Und diese sieht schick aus :) Für die Zeit war das sicher ein enorm modernes Design.
    Ich finde das Wort Perkolator ja zu schön!
    Wie du vielleicht weißt, bin ich ein absoluter Kaffee-Junkie.
    Ich hab nur leider einen empfindlichen Magen und vertrage nicht jeden Kaffee.
    Deshalb habe ich zu Hause und auf der Arbeit eine Pad-Maschine, das geht schnell und mein Magen gibt sein O.K. ;)

    LG
    Angela

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    1. Hallo Angela,

      *lach* ja, Perkolator hört sich irgendwo nach allem an, aber eigentlich nicht direkt nach einer Kaffeemaschine ;) Mir gefallen die Elefanten-Rüssel-Füße besonders - was ein Wort ;)

      Lieben Gruß
      Björn :)

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  11. Von einem Perkolator habe ich noch nie etwas gehört.
    Das Stück sieht wirklich witzig und edel zu gleich aus finde ich.
    Was Kaffee angeht, geht es mir ähnlich wie Dir. Ich liebe den Geruch. Besonders morgens. Das vermittelt einem das Gefühl, es ist Sonntag Morgen, die Sonne scheint... ja die totale Blümchenwerbung.^^
    Aber ich bin jetzt kein Kaffeetrinker. Nur auf meine ganz besondere Art:
    In eine große Tasse wird heiße Milch aufgeschäumt. Bis zum Rand. Dann kommt ein kleiner Schuss Kaffee dazu. Fertig ist der Kaffee à la Sonja.^^
    Aus diesem Grunde haben wir auch eine Pad Maschine. Die macht mir im Handumdrehen meine heiße Milch mit Milchschaum und dann den Kaffee dazu. Und für meinen Mann muss es sowieso immer schnell gehen mit seiner Tasse Kaffee.
    Leider geht das zu Lasten des wundervollen Duftes. Der geht dabei natürlich vollständig verloren und nichts zieht mehr romantisch am Sonntagmorgen durch die Zimmer...

    Liebe Grüße
    Sonja

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    1. Hallo Sonja,

      ich bin mehr spezialisiert auf "kalten Kaffee" - wie man bei uns zu cola sagt ;) Wobei ich eigentlich nur die Light Variante trinke, aber die duftet natürlich nicht wie Kaffee *lach* aber ich habe ja, wie oben erwähnt, in verschiedenen Ecken Kaffeebohnen untergebracht und wenn man die Deckel öffnet strömt der Duft in die Nase ;)

      Lieben Gruß
      Björn :)

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  12. Hallo Björn, ich schaue mir gerne deine wunderschönen Berichte an, doch ich selber mache mir
    in der Tasse, einen löslichen Kaffee. Wenn man alleine lebt, ist es für mich am praktischsten.
    Dir wünsche ich eine wunderschöne Woche.
    Liebe Grüße, Margot.

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    1. Hallo Margot,

      so gibt es die unterschiedlichsten Methoden - je nach Bedarf :)
      Ich habe auch Tassenzubereiter und demnächst werde ich sicherlich einen davon zeigen -
      was dann genau zu Dir passt :)

      Lieben Gruß
      Björn :)

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  13. Also dieses Prachtexemplar ist auf jeden Fall bei dir in der Sammlung sehr gut aufgehoben. Da wird es gehegt und gepflegt und nicht zu vergessen - die Story hinter dem Modell, geschrieben. Soviel unnützes Wissen, welches im Internet unterwegs ist - DEIN Wissen ist toll:) Ich komm mir immer wieder vor wie auf einem Museumsrundgang mit einem wirklich guten Führer.
    Liebe Grüße Sylvia

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    1. Hallo Sylvia,

      da schau ich ganz verlegen zu Boden, bei den Komplimenten ;)
      Die Hege steht demnächst wieder an, was durchaus einen gewissen Aufwand bedeutet - bei den ganzen Sachen *lach* ist quasi der Teil, welcher weniger Spaß macht ;)

      Du bist natürlich immer wieder zu den "Museumsrundgängen" kostenfrei eingeladen ;)

      Lieben Gruß
      Björn :)

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  14. Hallo, lieber Björn,
    die Kaffeezaubermaschine sieht wirklich spannend aus ;o)! Ich mag Kaffee sehr gerne ;o) und ich habe hier eine Kaffee - Pad-Maschine, damit geht das Kaffee kochen so herrlich schnell ;o)! Einen schönen Abend und viele, liebe Grüße,Petra

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  15. Lieber Björn,
    auch wenn ich die Technik des Pumpperkolators jetzt schlichtweg nicht verstanden habe, finde ich erstens dieses Wort auch ganz toll und zweitens deine Kaffeemaschine äußerst ästhetisch - sie erinnert mich übrigens stark an einen Samowar - http://de.wikipedia.org/wiki/Samowar (Nachdem ich auch dessen Technik nicht verstehe - verflixt! - kann ich jetzt natürlich überhaupt nicht sagen, ob es da in der Funktionsweise Ähnlichkeiten gibt oder nicht. Aber jedenfalls haben beide so einen "Ausgusshahn"... :o)) Gell, meine Oma-Nähmaschine ist prächtig!? :o) Ich glaube, wenn ich den Platz hätte, würde ich genausogern all diese wunderbaren alten Sachen sammeln wie du (auch wenn ich sie nicht verstehe ;o)) - einfach weil sie im Vergleich zu den gegenwärtigen Gebrauchsgegenständen unheimlich schön gestaltet waren - oder (da nicht aus Kunststoff) doch um vieles edler wirken als der Plastikschrott heutzutage. Als du mir von der Schusternähmaschine erzählt hast, fiel mir ein, dass ich dir (obwohl ich es vorgehabt hatte) noch nicht erzählt habe, dass ich im Herbst vorigen Jahres im "Alten Dorf" von Mönchhof gewesen bin - das ist ein nettes Dorfmuseum im Burgenland. Und dort hab ich auch so eine Schusternähmaschine gesehen und fotografiert - allerdings kommt die, wie ich jetzt so im ersten Drüberschauen festgestellt habe, offenbar in meinen zwei Postings von damals nicht vor. Aber ich schicke dir die Links dazu trotzdem, vielleicht interessiert's dich ja, was es dort sonst noch zu sehen gibt:
    http://rostrose.blogspot.co.at/2013/10/reise-in-die-vergangenheit-altes-dorf.html
    http://rostrose.blogspot.co.at/2013/10/reise-in-die-vergangenheit-altes-dorf_14.html
    Herzliche Rostrosengrüße, einen guten Start in den April und eine schöne neue Woche,
    Traude
    ♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ♥

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    1. Hallo Traude,

      die Technik ist eigentlich ganz simpel - es wird erhitzt und das Wasser steigt nach oben und wird tropft auf das Kaffeepulver, vermischt sich damit und gelangt wieder nach unten :)

      Das Design war früher sehr schön, was vielleicht auch daran lag, dass es noch keine "Wegwerfgesellschaft" war und so manches schöne Stück über Jahre und Jahrzehnte im "Dienst" blieb ;)

      Die Schusternähmaschine zB ist von 1882 und funktioniert noch immer - also quasi eine Investition für Generationen ;)

      Danke für die beiden interessanten Links zu Deinem Besuch in dem alten Dorf,
      ich liebe solche alten Museumsdörfer und besuche sie immer wieder gerne, ob real vor Ort oder auch virtuell im Internet :)

      Dir auch einen guten Wochen- und Monatsstart
      Björn :)

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  16. Hallo Björn,
    ein richtiges kleines Kunstwerk ist diese Kaffeemaschine, klassisch und elegant. So sollten eigentlich alle Haushaltsgeräte sein, wenn es nach mir ginge. Doch weder die Filtermaschine noch die Pads-Automaten erfüllen diese Kriterien.
    Ich bin eine leidenschaftliche Kaffeetrinkerin, benutze aber keine Maschine, sondern brühe mit dem Melittafilter direkt in die Kanne. Ab und zu mach ich mir einen Espresso mit der in Italien üblichen Maschine, die man direkt auf die Herdplatte stellt und die nach dem gleichen Prinzip arbeitet wie Deine schöne Kaffeemaschine.
    Lieben Gruß von Sabine

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    1. Hallo Sabine,

      stimme ich Dir vollkommen zu - es sollte auch heute wieder mehr Wert auf das Design gelegt werden, aber dadurch würde die Preise sicherlich sehr stark steigen. Damals, in der Zeit dieser Kaffeemaschine waren dies quasi Luxusgüter ;)

      Die kleinen Espressomaschinen sind quasi Steigrohrmaschinen, ich habe auch zwei davon - nutze sie aber nicht :)

      Lieben Gruß
      Björn :)

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  17. Wenn ich das so lese und Deine Fotos sehe kann ich auch den Kaffee riechen. Kennst Du diesen Geruch zusammen mit dem Geräusch einer kleinen elektrischen Kaffeemühle, die in der Hand vibriert?
    Perkolatoren gibt es z.B. in Schweden, dort wird so was häufiger benutzt. So eine haben wir wenn die Jura zur Reparatur geschickt wird ...
    Das Design von Peter Behrens hat ja in meinen Augen etwas von einem entschnörkelten Samowar. Eine Ausstellung mit Peter Behrens Design gab es letztes Jahr in Erfurt.
    LG Ute

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    1. Hallo Ute,

      diese elektrischen Kaffeemühlen kenne ich, wir haben noch eine aus den 1970er Jahren im Haus - die gab es schon zu meiner Kindheit - genutzt wird sie aber nicht mehr.

      Lieben Gruß
      Björn :)

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  18. Hallo Björn,
    Und wieder einmal ein sehr lehrreicher Besuch auf Deinem Blog,toll, dass Du die Funktionsweise so toll
    erklärst.So eine Maschine ist mir bis jetzt noch nicht untergegekommen, ein wirklich schickes Gerät,
    obwohl, wie Du sagst, die korrekte Zubereitung ja ein kleine Wissenschaft sein muss !
    Ich für meinen Teil hab meine kleine Siebträgermaschine liebgewonnen, kein unnötiger Schnickschnack, und man bekommt daraus einen tollen Kaffee :-) !
    Liebe Grüße vom
    Nobby :-)

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    1. Hallo Nobby,

      die Siebträgermaschinen sind der Klassiker, waren die ersten Kaffeemaschinen die ich in meinem Leben gesehen habe und meist waren sie damals Orange ;)

      Die ersten dieses Typs welche so richtig bekannt wurden waren die Wigomat in den fünfziger Jahren, allerdings ging bei meiner hier das Glas kaputt ;)

      Lieben Gruß
      Björn :)

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  19. Hallo Björn!
    ich bin dein erstes mal auf deinem Blog.
    Ich finde es sehr gut wie du alles erklärt, es ist sehr interessant.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Christian

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    1. Hallo Christian,

      herzlich willkommen auf meinem kleinen Blog und vielen Dank für die netten Worte :)

      Lieben Gruß
      Björn :)

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  20. Hallo Björn,
    die Temperatur in einem Perkolator (Wasserdampf durch Sieb) ist zu hoch, als dass man von einem "guten Kaffee" sprechen kann. Ob das gezeigte Modell von Behrens gestaltet wurde oder auch nicht ist nach wie vor offen, mittlerweile tendiere ich zu "eher nicht". Die aufgesetzte "Pfeife" gehört rein und nicht drauf wie auf dem Foto. Viele Grüße aus Frankfurt.

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