Imperial - Taschenstereoskop.

Hallo zusammen - na geht´s Euch gut?

Da war ja echt was los - überall "getagge" *lach* ich habe mich sehr über Euer Feedback gefreut
und die Antworten und "Selbstauskünfte" gerne gelesen. Der letzte Beitrag war auch einer meiner meist gelesenen in letzter Zeit *lach*. Aber heute möchte ich Euch wieder etwas aus einem meiner "Beutezüge" vorstellen ;)

Ich habe dieses "Imperial" Stereoskop gekauft, was ich Euch natürlich zeigen muss!! 

Es ist ein Taschengerät, also faltbar. Hergestellt wurde es von der "Neue Photographische Gesellschaft Aktiengesellschaft" und zwar um 1910. Ja, auch damals hatte man schon Stereobetrachter...

Wie man im Bild sehen kann konnte man schon damals verschiedene Serien an Bildern kaufen, zum Beispiel wie hier "Der Harz". Diese kleinen Bilder steckte man dann hinten in den Einschub und konnte den Harz in Stereo erleben...tolle Sache - auch heute noch.


Das ist der Apparat in mit zusammengeklapptem Einschub, sehr schön erhalten...er spiegelt
so richtig diese Epoche wieder, die Rückseite ist einfach nur blau...deshalb habe ich sie jetzt mal
hier nicht abgebildet ;-)



So sieht es aus, wenn es ganz zusammengeklappt ist...zur Verdeutlichung einen Bildstreifen dabei...
...es gibt auch noch eine originale Verpackung, die habe ich jetzt mal nicht abgebildet, müsste ich erst raussuchen...war ich zu faul ;-)  Die Verpackung ist auch nicht soooo spektakulär - halt ein kleiner Pappkarton - mehr nicht. Es gab diese kleinen Blechstereoskope auch als Werbeträger - zum Beispiel für Sarotti  - Ihr wisst, die früher einen "Mohr" hatten und der heute ein "Zauberer" ist ;-)

So klein es auch ist - es ist ziemlich teuer *lach* man sollte schon mehr als einhundert Euro einkalkulieren,
wenn man sich so etwas zulegen möchte. Für so manche Werbevariante werden die zweihundert Euro oder mehr locker geknackt ;)


Jahaaa und ich habe nun auch Stereo-TV *lach* - ich bin "IN" ;-)

Liebe Grüße
Björn :-)


Sieht schön aus - oder?


Was Ihr dazu meint...

  1. Sogar ein TASCHEN-Stereo-TV! Wer hat das schon?! Wie hat das mit den Bildern funktioniert? Reicht tatsächlich die Helligkeit aus, die scheinbar von den Seiten reinkommt? Erstaunlich.
    LG Calendula

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    1. Ah! Ich glaube beim 2. mal Hinschauen habe ich es kapiert. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass das Stereoskop "zusammengebaut" ein komplett geschlossener "Kasten" ist. Neee, auf dem ersten Bild ist es ja eigentlich deutlich, dass es offen ist. OK. Manchmal dauert's bei mir länger.... ;-)

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  2. Glückwunsch, Björn. Sowas hat nun wirklich nicht jeder!
    Jetzt bist du "IN" und wir gucken mit großen Augen... *lach*

    Beste Grüße
    Babs

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  3. Wirklich ein ungewöhnliches Stück. Ich kenne nur die "modernere" Variante aus dem Kinderzimmer - bei mir (in den 70ern) gab es den View Master in rot mit den passenden Scheiben ;)
    Diese ältere Version kannte ich nicht - finde ich aber toll.

    Liebe Grüße,
    Isabella

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  4. Wow, wieder so ein wunderschönes, altes Stück.
    Einen View Master hatte ich als Kind auch. Musse ich auch direkt dran denken ;)

    LG
    Angela

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  5. Hallo Björn,

    das ist ein cooles Teil.

    Als ich Kind war, hatte meine Großmutter so ein ähnliches Gerät. Man setzte es auf die Nase, nachdem ein Bild mit zweimal dem gleichen Foto in eine brillenähnliche Vorrichtung geschoben wurde. Die Fotos waren ausschließlich Naturaufnahmen und in schwarz-weiß. Aufbewahrt wurden die Fotos und die "Brille" in einem großen Buch. Ich schätze mal, dass es in den 20er Jahren entstanden war.

    Ich weiß noch, wie ich mich immer vor einem Foto mit einer Spinne geekelt habe, weil sie ja dann genau vor meiner Nase und räumlich zu sehen war.

    Leider ist das Ganze irgendwie verschütt gegangen. Keiner aus der Familie weiß, wodurch.

    Liebe Grüße

    Gabi

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  6. NA das ist ja echt mal wieder guter Beutezug gewesen. Interessant was es in den Anfängen der Fotografie schon für Zubehör gab.
    Immer wieder beneidenswert was für Schätzken Du so ausbuddelst :)

    Liebe Grüße
    Holger

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  7. Erstaunlich wo und wie du diese Artefakte vergangener Zeiten ausgräbst. Glückwunsch!
    Derlei Dinge rund um die Fotografie gab es seit den 1880er Jahren vermehrt und sie trugen dazu bei, dass sich die Fotografie als "neues Medium" rasch verbreitete.

    Schöne Grüsse vom Schwarzen Berg

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