Non plus ultra Kaffeemaschine.




Hallo zusammen, ich grüße Euch ;-)

Habt Ihr es gemerkt? Wir sind schon bei Folge 4 meiner historischen Kaffeemaschinen angelangt und
keine Angst, wir sind noch laaange nicht am Ende damit *lach* ich habe noch ein paar für Euch.

Heute darf ich Euch eine weitere sehr alte Kaffeemaschine vorstellen - gut man könnte natürlich auch sagen "Kaffeebereiter", aber da es sich hier um die Ahnen der heutigen Kaffeemaschinen handelt bleibe ich doch bei der Begrifflichkeit "Kaffeemaschine".

Diese hier stammt aus der Zeit vor 1900, wahrscheinlich so 1850 bis. Eine Zeit also, als man in weiten Teilen der Bevölkerung nicht gerade damit verwöhnt war Kaffee zu trinken - täglich und zu jeder Tageszeit, wie es heute möglich ist.

Vom Grundprinzip ist es wieder eine Dampfdruckmaschine.




Öffnet man die kleine Haube findet man darunter den, damals, typischen Filter einer Wiener Kaffeemaschine.
Um die Kaffeemaschine zu benutzen, musste dieser abgenommen werden - einfach herausziehen :-)

Dann füllte man das Wasser durch die, dadurch entstandene, Öffnung in den unteren Teil ein.
Schwupps war der Filter wieder in die Öffnung gesetzt und man konnte das Kaffeepulver in diesen einlegen.



Von Strom war ja noch keine Rede und auch die späteren Spiritusbrenner waren noch nicht
gebräuchlich, also gab es nur eine Schale für den "Brennstoff" *lach* diese wurde unter die eigentliche
Kaffeemaschine gestellt und angezündet. Nach einer Weile erhitzte sich das Wasser und stieg in dem Röhrchen hinauf und vermischte sich mit dem Kaffeepulver, letztlich gelangte das Wasser in das obere Behältnis und konnte durch eine Kippbewegung mit der Tülle ausgegossen werden.


Hergestellt wurde diese Maschine von der Firma

"A. Reiss´s Nachfahren in Wien"
damit war der ehemalige KuK Hof-Spengler August Reiss gemeint,
von welchem ich auch noch eine Kaffeemaschine besitze :-)

Die Kaffeemaschine hatte auch einen Namen

"Non plus ultra"


So, ich hoffe es hat Euch wieder gefallen.

Die Kaffeemaschine ist übrigens aus Messing, damit die Bilder besser werden
habe ich sie hier in S/W abgebildet :-)




Was Ihr dazu meint...

  1. Und, Björn, schon mal Kaffee mit einer deiner Maschinen gemacht?

    LG
    Elke

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    1. *lach* Elke, ich bin eigentlich kein Kaffeetrinker, ich mag nur historische Kaffeemaschinen :)

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  2. S/W war die richtige Wahl ;)
    Schöne Fotos eines interessanten Reliktes. Wo bekommt man denn heutzutage eigentlich dieses Fülle an uralten Maschinchen her her? Was Du da so zusammenträgst reicht ja bald schon für ein Museum.

    Liebe Grüße
    Holger

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  3. Da waren noch Zeiten, in denen "schnell mal" Femdwörter waren. Heuzutage überschlagen sich die Hersteller mit
    "1-Tasse Kaffee - Knopfdruck - in Rekordzeit gebrüht - Maschinen".
    Schnell mal....

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  4. Tolle Kaffeemaschine, sicher schmeckte der Kaffee ganz hervorragend.
    Schön, dass du deine Funde mit uns teilst, so lernen wir alle auch noch etwas aus der vergangenen Zeit kennen, das uns sonst sicher niemals begegnet wäre!

    Viele Grüße
    Regina

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  5. Hallo Björn,

    mich faszinieren ja auch so alte Teile aus Omas (Uromas) Zeiten. Beim Zubereiten des Kaffees mit dieser Maschine hier war wahrscheinlich ein gefühlter halber Tag vorbei, aber man hat ganz bestimmt auch den Kaffee viel intensiver zu genießen gewusst. Eben weil es etwas Besonderes war.

    Freue mich auf weitere interessante Fundstücke von dir.

    Ganz liebe Grüße

    Gabi

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  7. Mich würde ja mal interessieren, was das für ein "Brennstoff" war. Kleine Kohlen sicher nicht. ;-) Ich hab mal was von Karbid gelesen, aber braucht man dazu nicht zwei Behälter, eins mit dem Karbid selbst und eins mit Wsser? Also, diese Frage wär, glaub ich, mal einen Exkurs wert. Und für die anderen, die es schon gibt, ein dickes "Danke!".

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    1. ...das ist eine interessante Idee.

      Leider fehlen ja sehr oft die "Brenner" bei den alten Maschinen - ich werde mich damit beschäftigen und mal schauen was ich herausfinde.

      Lieben Gruß
      Björn :)

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