Mein "Kindle".


Mein Kindle.

Wenn man heute die Zeitung aufschlägt oder im TV irgendwelche Menschen in der Werbung lesen sieht, dann ist er dabei - der "Kindle". Zunächst dachte ich ja, komischer Name. Was will mir dies sagen, ist das wieder irgendeine Abkürzung? Nein. Die Produktbezeichnung "Kindle" leitet sich ab vom engl. " to kindle", was soviel beudeutet wie "entfachen". Aha, man will also mein "Feuer" für dieses Produkt entfachen oder vielleicht für das Lesen schlechthin?

Ich besitze meinen "Kindle" schon etwas länger, noch vor dem großangelegten Werbeangriff auf die deutschen Haushalte und potentiellen Kunden. Wie kam es dazu?

Bücher digital lesen - kann so etwas das Buch ersetzen?


Eigentlich durch Zufall wurde ich auf diese Möglichkeit Bücher in digitaler Form zu lesen aufmerksam, aber sooo begeistert war ich von dieser Idee zunächst nicht. Ob das wirklich  gut ist, ob so etwas ein Buch ersetzen kann? Fragen die im Vorfeld natürlich auf eine Beantwortung warteten.

Also habe ich mich zunächst mit den verschiedenen Angeboten der verschiedensten Anbietern von "ebook-readern" befasst. Habe diverse Vergleichstest angesehen und durchgelesen um mir ein Bild von dieser Thematik zu machen. Der "Kindle" kam mir ja zunächst doch etwas spartanisch vor - im Gegensatz zu so manch günstigerem Gerät mit Farb-Display...doch die verschiedenen Tests haben schließlich ihre Wirkung gezeigt und ich kam zur Überzeugung, ein eInk-Display ist besser für langes Lesen.

"Ein eInk-Display ist die bessere Wahl."



Nach den verschiedenen Überlegungen blieben drei Geräte in der engeren Auswahl:

- Kindle 4
- Oyo II
-Sony PT-1

So konnte ich diese drei noch einmal in Ruhe erforschen. Beim Oyo II las ich von vielen Softwareaussetzern und teilweise unzufriedenen Nutzern, deshalb fiel er als erster aus meiner persönlichen Liste heraus. Was natürlich nicht heißen soll es gäbe auch hier keine zufriedenen Nutzer. Damit blieben der Sony PT-1 und der Kindle 4. Jetzt schaute ich mir die Möglichkeit an Bücher auf das entsprechende Gerät zu laden, da zog der Sony irgendwie den kürzeren, auch hatte er dieses Seiten-Refresh nach jeder Seite, dies schien mir beim Kindle etwas besser gelöst. Auch war die Möglichkeit über den "Kindle-Shop" die Bücher zu beziehen für mich der einfachere Weg. Die Wahl fiel also auf den "Kindle".

"Meine Wahl fiel auf den Kindle."



Jetzt gab es damals drei Versionen des Kindle in Deutschland zu kaufen:

- Kindle 4
- Kindle 3G
- Kindle 3Keyboard

Ich entschied mich für den Kindle 4, das damals neueste Modell. Gut, hier gibt es nur WLAN, aber dies ist für mich kein Problem. Auch die Sache mit dem fehlenden Keyboard ist für mich kein Hindernis, denn ich lade mir meine Inhalte - sprich Bücher - bequem über meinen amazon-account auf den Kindle. "Kindle-leicht", funktioniert einwandfrei - gleichzeitig liegen meine Bücher noch in meiner kleinen amazon "cloud".

"Kindle-leicht."



Also der Kindle 4. Das Gerät ist ziemlich leicht und dünn, was das halten zur Wohltat werden lässt im Vergleich zu so manchem "dicken Schinken" von Buch. Das tolle ist, man kann hier sogar die Schriftgröße anpassen und damit seine Augen schonen - nette Sache. Das Blättern in den Seiten funktioniert über vier Tasten rechts und links am Gehäuse. Jetzt könnte man zwar sagen, was ist wenn man den Kindle quer hält? Gut, dann wäre es etwas schwieriger - aber wer hält ein Buch quer?

Unten gibt es dann noch eine Navigationstaste und die "Keyboard-Taste" mit welcher man das virtuelle Keyboard einblendet sowie eine "Zurück-Taste" und die "Menu-Taste". Nimmt man die Ein- und Ausschalttaste noch hinzu, die unten am Gehäuse sitzt hat man alle Tasten bereits zusammen. Mehr braucht kein Mensch. Im Kindle kann man seine Bücher in Ordner ablegen die man selbst benennen kann, es passen weit über 1.000 Bücher auf das Gerät - ich denke das dauert eine Weile bis man diese alle gelesen hat.

"Mehr als Tausend Bücher auf einem Gerät."



Das eInk-Display ist wirklich sehr schön, fast wie eine Buchseite und man kann wirklich sehr lange lesen ohne müde Augen zu bekommen - tolle Sache. Wenn es aber etwas duster ist kommt man an seine Grenzen. Der Kindle-Bildschirm hat ja keine Hintergrundbeleuchtung, also wenn es dunkel ist sieht man auch nix - wie bei einem normalen Buch. Deswegen habe ich eine Kindle-Hülle mit integrierter Leuchte, so macht mir dies gar nichts aus.

"Eine Schutzhülle mit Licht ist zu empfehlen."



Am Anfang fragte ich mich auch, gibt es da überhaupt genügend Auswahl an Büchern auf deutsch? Und ich muss sagen, "Ja" - gibt es. Mittlerweile doch über 80.000 Stück, reicht erst einmal aus. Mittlerweile gehen auch immer mehr Verlage dazu über ihre Neuerscheinungen im Kindle-Format zu veröffentlichen. Weiter so!

Wirklich viel günstiger ist es aber nicht ein ebook zu lesen im Vergleich zum "normalen" Buch. Denn in Deutschland herrscht ja noch immer diese leidige Buchpreisbindung. Damit kosten die Bücher was der Verlag festsetzt. Ein kleines bisserl günstiger ist es aber meist. In den USA ist man da aber viel weiter ...

"Bücher gibt es genügend."



Hat der Kindle Batterien? - Nein! Den Kindle lädt man mit dem Ladekabel, dies ist beigelegt, aber leider nur für die Ladung am PC (also über USB-Stick) gedacht. Deshalb habe ich als Zubehör sofort einen, nicht ganz billigen, Steckadapter für die Steckdose dazu gekauft. Einmal aufgeladen hält eine Ladung Wochen lang :-)

"Eine Stromladung hält über Wochen."



Fazit: Ich bin zufrieden mit "Meinem Kindle" und kann ihn nur empfehlen, 
denn so macht lesen Freude!

:-)


Hinweis:
Die Begriffe "Amazon" und "Kindle" sind Urheberrechtlich geschützte

Begriffe der Amazon Inc. bzw. deren Tochterunternehmen - wir bitten dies zu beachten!

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